Allendorf (Lda.): Änderung des Flächennutzungsplanes im Bereich des BebauungsplanesAlte Mühle" - 1. Änderung und Erweiterung



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Ansprechpartner:

Planungsbüro Fischer
Dipl.-Geogr. Mathias Wolf
Im Nordpark 1
35435 Wettenberg
Tel.: 0641 98 441 22

Beteiligungsverfahren gem. § 3 (1) i.V.m. § 4 (1) BauGB - Vorentwurf

Datum von:  20.12.2021
Datum bis:  28.01.2022 einschließlich


Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Allendorf (Lumda) hat am 30.08.2021 gemäß § 2 Abs.1 BauGB die Aufstellung des Bebauungsplanes „Alte Mühle“ – 1. Änderung und Erweiterung im Stadtteil Nordeck sowie die Änderung des Flächennutzungsplanes (FNP) in diesem Bereich beschlossen. Die Stadt Allendorf (Lumda) hat gemäß § 4b BauGB das Planungsbüro Fischer aus 35435 Wettenberg mit der Durchführung des Bauleitplanverfahrens beauftragt.

Geplant ist die Änderung und Erweiterung des Bebauungsplanes im Bereich der Alten Mühle, zwischen Schmidtackerweg im Westen und Burgmühlenweg im Nordosten. Die vorhandene Bebauung soll durch die Neuausweisung von zwei Baugrundstücken ergänzt werden. Denn dieser Bereich ist bereits über den Burgmühlenweg erschlossen, wird über den Flächennutzungsplan jedoch nur bedingt als bestehende Siedlungsfläche (gemischte Baufläche) dargestellt. Ein ausgewiesenes Baugrundstück im rechtskräftigen Plan kann nicht umgesetzt werden, sodass der Ortsrand in Hinblick auf eine geordnete städtebauliche Entwicklung eine sinnvolle Erweiterung und Abrundung erhalten soll. Zur Ausweisung gelangt für den Bereich des baulichen Bestands ein Dorfgebiet i.S.d. § 5 BauNVO. Die zusätzlichen Baugrundstücke werden analog der nördlich angrenzenden Nutzungen als Allgemeines Wohngebiet im Sinne des § 4 BauNVO ausgewiesen. Das Planziel gilt darüber hinaus analog für die Änderung des Flächennutzungsplanes, der für den betroffenen Bereich eine landwirtschaftliche Nutzung darstellt.

Die Aufstellung der Bauleitplanverfahren erfordern eine Umweltprüfung i.S. des § 2 Abs.4 BauGB, in der die voraussichtlichen erheblichen Umwelteinwirkungen ermittelt und in einem Umweltbericht beschrieben und bewertet werden. Der Umweltbericht ist gemäß § 2a BauGB in die Begründung des Bebauungsplanes/FNP-Änderung zu integrieren. Die Unterrichtung nach § 4 Abs. 1 BauGB erfolgt gemäß den Vorgaben des BauGB und dient auch im Hinblick auf die Ermittlung des erforderlichen Umfangs und Detaillierungsgrad der Umweltprüfung nach § 2 Abs. 4 BauGB, die im Umweltbericht dokumentiert und öffentlich ausgelegt wird.


Wir bitten um Zusendung Ihrer Stellungnahme an uns bis zum


28.01.2022.


In Ausführung des § 3 Abs.1 BauGB (frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit) liegen die Planvorentwürfe des Bebauungsplanes und der FNP-Änderung (Plankarte, Begründung und Umweltbericht) zu jedermanns Einsicht öffentlich in der Zeit vom


20.12.2021 – 28.01.2022 einschließlich


im Rathaus Allendorf (Lumda), Bauamt, Zimmer 2, Bahnhofstraße 14, 35469 Allendorf (Lumda) während der Dienststunden der Verwaltung sowie nach Vereinbarung aus, sofern nicht auf den Tag ein gesetzlicher oder ortsüblicher Feiertag fällt.

Die Wahrnahme der Termine unterliegt den jeweils aktuellen Verhaltensregeln der Hessischen Corona-SchutzVO (derzeit das Abstandhalten und Tragen einer FFP2-Schutzmaske während des Termins). Im öffentlichen Interesse wird auf die Notwendigkeit der vorherigen telefonischen Terminvereinbarung hingewiesen (06407/911-236). Jedermann hat in dieser Auslegungsfrist die Gelegenheit zur Information sowie zur Äußerung von Anregungen und Hinweisen (z.B. schriftlich, zu Protokoll oder per Email). Die Stellungnahmen können auch per E-Mail (fischer@fischer-plan.de) beim Planungsbüro abgegeben werden.

Während dieser Auslegungsfrist können von jedermann Anregungen und Hinweise zur Planung vorgebracht werden, wobei im öffentlichen Interesse auf die Notwendigkeit der vorherigen telefonischen Vereinbarung hingewiesen wird.

Zusätzlich werden die Planunterlagen in das Internet eingestellt und können auf der Homepage Stadt (www.allendorf-lda.de) unter der Rubrik Aktuelles / Amtliche Bekanntmachungen eingesehen und heruntergeladen werden. Durch Abgabe einer Stellungnahme per Email kann das Aufsuchen der Verwaltung und das Einsehen der Unterlagen vor Ort vermieden werden.

Sollte innerhalb dieser Frist keine schriftliche Stellungnahme oder Nachricht von Ihnen eingehen, so gehen wir davon aus, dass Ihre Belange durch die vorgelegte Planung nicht berührt werden.

Die Verfahrensunterlagen können nebenstehend heruntergeladen werden. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit unter Angabe der vollständigen Anschrift Ihre Stellungnahme durch das Betätigen des Buttons "Antwortformular" auch per E-Mail zu übermitteln.