Brechen: Änderung des Flächennutzungsplanes im Bereich des Bebauungsplanes "Lambertushof"



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Ansprechpartner:
Planungsbüro Holger Fischer
Dipl.-Geogr. Mathias Wolf
Im Nordpark 1
35435 Wettenberg

Tel.: 0641 98441 22

Beteiligungsverfahren gem. § 3 (1) i.V.m. § 4 (1) BauGB - Vorentwurf

Datum von:  25.11.2019
Datum bis:  20.12.2019 einschließlich


Die Gemeindevertretung der Gemeinde Brechen hat am 13.02.2019 gemäß § 2 Abs.1 BauGB die Aufstellung des Bebauungsplanes „Lambertushof“ im Ortsteil Niederbrechen sowie die FNP-Änderung in diesem Bereich beschlossen. Die Gemeinde Brechen hat gemäß § 4b BauGB das Planungsbüro Fischer aus 35435 Wettenberg mit der Durchführung der Bauleitplanverfahren beauftragt.

Ziel des Bebauungsplanes ist die Neuausweisung eines Allgemeinen Wohngebietes i.S.d. § 4 BauNVO, um der Nachfrage nach Baugrundstücken im Ortsteil Niederbrechen auch künftig gerecht zu werden. Das Plangebiet wird über die Taunusstraße und Westerwaldstraße erschlossen und ist bereits in Teilbereichen durch den „Lambertushof“ vorgeprägt. Neben der Ausweisung von Bauflächen werden Maßnahmen zum Schutz, zur Pflege und zur Entwicklung von Boden, Natur und Landschaft mit in die Planung aufgenommen, um den durch den Bebauungsplan vorbereiteten Eingriff in den Naturhaushalt zu kompensieren und auszugleichen.

Die Planziele gelten analog für die FNP-Änderung der Gemeinde, der die Flächen derzeit als gemischte Bauflächen sowie landwirtschaftliche Fläche darstellt. Es erfolgt ein Parallelverfahren im Sinne des § 8 Abs.3 BauGB. Mit dem vorliegenden Bebauungsplan wird eine geordnete städtebauliche Entwicklung und Nachverdichtung ermöglicht und der Ortsrand in westlicher Richtung geordnet und weiterentwickelt.

Die Unterrichtung nach § 4 Abs. 1 BauGB erfolgt gemäß den Vorgaben des BauGB und dient auch im Hinblick auf die Ermittlung des erforderlichen Umfangs und Detaillierungsgrad der Umweltprüfung nach § 2 Abs. 4 BauGB, die dann im Umweltbericht dokumentiert und öffentlich ausgelegt wird.

Wir bitten um Zusendung Ihrer Stellungnahme an uns bis zum


20.12.2019.


Sollte innerhalb dieser Frist keine schriftliche Stellungnahme oder Nachricht von Ihnen eingehen, so gehen wir davon aus, dass Ihre Belange durch die vorgelegte Planung nicht berührt werden.


Die Verfahrensunterlagen können nebenstehend heruntergeladen werden. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit unter Angabe der vollständigen Anschrift Ihre Stellungnahme durch das Betätigen des Buttons "Antwortformular" auch per E-Mail zu übermitteln.