Dautphetal: Bebauungsplan "L 3042 Marburger Straße / Lahnstraße"



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Ansprechpartner:
Planungsbüro Holger Fischer
Dipl.-Geogr. Mathias Wolf
Konrad-Adenauer-Straße 16
35440 Linden
Tel.: 06403 9537 0
Fax.: 06403 9537 30

Beteiligungsverfahren gem. § 3 (1) i.V.m. § 4 (1) BauGB - Vorentwurf

Datum von:  02.05.2019
Datum bis:  05.06.2019 einschließlich


Die Gemeindevertretung der Gemeinde Dautphetal hat am 28.8.2017 und ergänzend am 20.08.2018 gemäß § 2 Abs.1 BauGB die Aufstellung des o.g. Bebauungsplanes und die Erweiterung des Geltungsbereiches um den Bereich „Pützwiese“ sowie die Änderung des Flächennutzungsplanes in diesen Bereichen in den Ortsteilen Dautphe und Friedensdorf beschlossen. Die Gemeinde Dautphetal hat gemäß § 4b BauGB das Planungsbüro Holger Fischer aus 35440 Linden mit der Durchführung des Bauleitplanverfahrens beauftragt.


Ziel des Bebauungsplanes ist die Überplanung und Neuausweisung von Gewerbegebieten, einem Industriegebiet, Mischgebieten und dem Sondergebiet Ortmühle. Im Einzelnen bereitet der Bebauungsplan

a.   die Ausweisung von neuen Bauflächen südlich der im Geltungsbereich verlaufenden Landesstraße L 3042 vor (teilweise Vorgaben des wirksamen Flächennutzungsplanes),

b.   die Überplanung des alten Gewerbegebietes (Pützwiese) an der Einmündung Marburger Straße / Gladenbacher Straße zur bauleitplanerischen Absicherung der dortigen Entwicklungsmöglichkeiten für die ansässigen Betriebe unter Beachtung der Lage im neuen Plangebiet,

c.   Absicherung der Parkplatzflächen sowie des Verkehrsübungsplatzes im Bereich der Mittelpunktschule,

d.   Darstellung von Infrastrukturleitungen (Freileitung) und Anlagen (Regenrückhaltebecken) sowie

e.   Ausweisung von Flächen und Maßnahmen zum Schutz, zur Pflege und zur Entwicklung von Natur und Landschaft, um den durch den Bebauungsplan vorbereiteten Eingriff in den Naturhaushalt zu kompensieren und auszugleichen.


Die Planziele gelten analog für die Änderung des Flächennutzungsplanes der Gemeinde, der die Flächen derzeit u.a. als lw. Nutzfläche, gewerbliche und gemischte Baufläche und Fläche für den Gemeinbedarf darstellt. Es erfolgt eine Änderung im Parallelverfahren im Sinne des § 8 Abs.3 BauGB.


Die Unterrichtung nach § 4 Abs. 1 BauGB erfolgt gemäß den Vorgaben des BauGB und dient auch im Hinblick auf die Ermittlung des erforderlichen Umfangs und Detaillierungsgrad der Umweltprüfung nach § 2 Abs. 4 BauGB, die dann im Umweltbericht dokumentiert und öffentlich ausgelegt wird.


Wir bitten um Zusendung Ihrer Stellungnahme an uns bis zum


05.06.2019.


Sollte innerhalb dieser Frist keine schriftliche Stellungnahme oder Nachricht von Ihnen eingehen, so gehen wir davon aus, dass Ihre Belange durch die vorgelegte Planung nicht berührt werden.


Die Verfahrensunterlagen können nebenstehend heruntergeladen werden. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit unter Angabe der vollständigen Anschrift Ihre Stellungnahme durch das Betätigen des Buttons "Antwortformular" auch per E-Mail zu übermitteln.