Ebsdorfergrund: Vorhabenbezogener Bebauungsplan "Landwiese"



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Ansprechpartner:
Planungsbüro Holger Fischer
Dipl.-Geogr. Mathias Wolf
Konrad-Adenauer-Straße 16
35440 Linden
Tel.: 06403 9537 0
Fax.: 06403 9537 30

Beteiligungsverfahren gem. § 3 (1) i.V.m. § 4 (1) BauGB - Vorentwurf

Datum von:  26.06.2018
Datum bis:  27.07.2018 einschließlich


Die Gemeindevertretung der Gemeinde Ebsdorfergrund hat am 04.09.2017 gemäß § 2 Abs.1 BauGB die Aufstellung des Vorhabenbezogenen Bebauungsplanes „Landwiese“ sowie die Änderung des Flächennutzungsplanes in diesem Bereich im Ortsteil Beltershausen beschlossen. Der Gemeindevorstand hat ergänzend die Erweiterung des Geltungsbereiches des Bebauungsplanes und der FNP-Änderung um die Flächen Flurstücke 5tlw., 6 und 11 in der Flur 8 sowie Flurstück 3/9 in der Flur 10, jeweils Gemarkung Hachborn beschlossen, auf denen Kompensationsmaßnahmen durchgeführt werden sollen. Die Gemeinde Ebsdorfergrund hat i.V.m. dem Vorhabenträger gemäß § 4b BauGB das Planungsbüro Holger Fischer aus 35440 Linden mit der Durchführung des Bauleitplanverfahrens beauftragt.


Ziel des Bebauungsplanes ist die Neuausweisung eines Allgemeinen Wohngebietes i.S.d. § 4 BauNVO und eines Dorfgebietes gemäß § 5 BauNVO (Bestandsüberplanung mit Erweiterungsmöglichkeiten für eine lw. Maschinenhalle), um der Nachfrage nach Baugrundstücken im Ortsteil Beltershausen auch künftig gerecht zu werden. Das Plangebiet wird über die Marburger Straße erschlossen. Neben der Ausweisung von Bauflächen werden Maßnahmen zum Schutz, zur Pflege und zur Entwicklung von Boden, Natur und Landschaft mit in die Planung aufgenommen, um den durch den Bebauungsplan vorbereiteten Eingriff in den Naturhaushalt zu kompensieren und auszugleichen.

Die Planziele gelten analog für die Änderung des Flächennutzungsplanes der Gemeinde, der die Flächen derzeit überwiegend als lw. Nutzflächen darstellt. Es erfolgt ein Parallelverfahren im Sinne des § 8 Abs.3 BauGB.


Die Unterrichtung nach § 4 Abs. 1 BauGB erfolgt gemäß den Vorgaben des BauGB und dient auch im Hinblick auf die Ermittlung des erforderlichen Umfangs und Detaillierungsgrad der Umweltprüfung nach § 2 Abs. 4 BauGB, die dann im Umweltbericht dokumentiert und öffentlich ausgelegt wird.


Wir bitten um Zusendung Ihrer Stellungnahme an uns bis zum


27.07.2018.


Sollte innerhalb dieser Frist keine schriftliche Stellungnahme oder Nachricht von Ihnen eingehen, so gehen wir davon aus, dass Ihre Belange durch die vorgelegte Planung nicht berührt werden.

Die Verfahrensunterlagen können nebenstehend heruntergeladen werden. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit unter Angabe der vollständigen Anschrift Ihre Stellungnahme durch das Betätigen des Buttons "Antwortformular" auch per E-Mail zu übermitteln.