Ebsdorfergrund: Bebauungsplan Gewerbegebiet "InterKomEins/InterKomZwei"



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Ansprechpartner:
Planungsbüro Holger Fischer
Dipl.-Geogr. Mathias Wolf
Konrad-Adenauer-Straße 16
35440 Linden
Tel.: 06403 9537 0
Fax.: 06403 9537 30

Beteiligungsverfahren gem. § 3 (1) i.V.m. § 4 (1) BauGB - Vorentwurf

Datum von:  28.02.2019
Datum bis:  29.03.2019 einschließlich


Die Gemeindevertretung der Gemeinde Ebsdorfergrund hat 20.03.2017 gemäß § 2 Abs.1 BauGB die Aufstellung des Bebauungsplanes Gewerbegebiet „InterKomEins/InterKomZwei“ sowie die Änderung des Flächennutzungsplanes in diesem Bereich im Ortsteil Heskem-Mölln beschlossen. Die Gemeinde Ebsdorfergrund hat gemäß § 4b BauGB das Planungsbüro Holger Fischer aus 35440 Linden mit der Durchführung des Bauleitplanverfahrens beauftragt.


Ziel des Bebauungsplanes ist die Ausweisung eines Gewerbegebietes i.S.d. § 8 BauNVO, eines Sondergebietes Zweckbestimmung Tankstelle sowie eines Mischgebietes i.S.d. § 6 BauNVO im Bereich der künftigen Umgehungsstraße, um der Nachfrage nach Bau- und Gewerbegrundstücken im Ebsdorfergrund auch künftig gerecht zu werden. Das Plangebiet soll über eine eigenständige Erschließungsstraße in Verbindung mit der im Bau befindlichen Ortsumgehung erschlossen werden, wobei die künftige Erschließung einer östlichen Erweiterungsfläche mit berücksichtigt werden soll. Das Gewerbegebiet ist als Interkommunales Gewerbegebiet zu entwickeln. Neben der Ausweisung von Bauflächen werden zum Entwurf des Bebauungsplanes Maßnahmen zum Schutz, zur Pflege und zur Entwicklung von Natur und Landschaft mit in die Planung aufgenommen, um den durch den Bebauungsplan vorbereiteten Eingriff in den Naturhaushalt zu kompensieren und auszugleichen.

Die Planziele gelten analog für die Änderung des Flächennutzungsplanes der Gemeinde, der die Fläche derzeit als lw. Nutzfläche darstellt. Die Änderung des Flächennutzungsplanes erfolgt im Parallelverfahren gemäß § 8 Abs.3 BauGB.


Die Unterrichtung nach § 4 Abs. 1 BauGB erfolgt gemäß den Vorgaben des BauGB und dient auch im Hinblick auf die Ermittlung des erforderlichen Umfangs und Detaillierungsgrad der Umweltprüfung nach § 2 Abs. 4 BauGB, die dann im Umweltbericht dokumentiert und öffentlich ausgelegt wird.


Wir bitten um Zusendung Ihrer Stellungnahme an uns bis zum


29.03.2019.


Sollte innerhalb dieser Frist keine schriftliche Stellungnahme oder Nachricht von Ihnen eingehen, so gehen wir davon aus, dass Ihre Belange durch die vorgelegte Planung nicht berührt werden.


Die Verfahrensunterlagen können nebenstehend heruntergeladen werden. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit unter Angabe der vollständigen Anschrift Ihre Stellungnahme durch das Betätigen des Buttons "Antwortformular" auch per E-Mail zu übermitteln.