Herbstein: Änderung des Flächennutzungsplanes im Bereich des Bebauungsplanes "Gewerbegebiet Herbstein" - 4. Änderung und Erweiterung

Beteiligungsverfahren gem. § 3 (2) i.V.m. § 4 (2) BauGB - Entwurf

Datum von:  09.07.2020
Datum bis:  21.08.2020 einschließlich


Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Herbstein hat am 27.06.2019 gemäß § 3 Abs.2 BauGB die Offenlage der 4. Änderung und Erweiterung des Bebauungsplanes „Gewerbegebiet Herbstein“ sowie die FNP-Änderung in diesem Bereich in der Kernstadt beschlossen. Die Stadt Herbstein hat gemäß § 4b BauGB das Planungsbüro Fischer aus 35435 Wettenberg mit der Durchführung des Bauleitplanverfahrens beauftragt.

Mit der 4. Änderung und Erweiterung des Bebauungsplanes soll der stetigen Nachfrage nach weiteren Gewerbeflächen entsprochen werden. Die bisherige Ausweisung des Gewerbegebietes wird nach Süden erweitert, da innerhalb des bestehenden Gewerbegebietes keine freien Flächenkapazitäten mehr bestehen. Der nördliche Bereich des Geltungsbereiches ist bereits über den wirksamen Flächennutzungsplan als geplante gewerbliche Baufläche vorbereitet. Zum Entwurf wurde das Plangebiet um südlich der Bundestraße befindliche Flächen für die Errichtung eines Regenrückhaltebeckens und Ausgleichsflächen erweitert. Darüber hinaus sind in der Plankarte 2 weitere Ausgleichsflächen (Gemarkung Rixfeld) dargestellt, auf denen für den vorliegenden und künftige Bebauungspläne der naturschutzrechtliche und artenschutzrechtliche Ausgleich gesichert werden soll. Die Planziele gelten analog für die Änderung des Flächennutzungsplanes. 

Gemäß § 2 Abs. 4 und § 2a BauGB muss eine Umweltprüfung durchgeführt werden, in der die voraussichtlich erheblichen Umwelteinwirkungen ermittelt und in einem Umweltbericht beschrieben und bewertet werden. Der Umweltbericht ist gemäß § 2a BauGB in die Begründung des Bebauungsplanes bzw. der FNP-Änderung zu integrieren. Die Unterrichtung nach § 3 Abs.1 BauGB erfolgte gemäß den Vorgaben des Baugesetzbuches (BauGB) und dient im Hinblick auf die Ermittlung des erforderlichen Umfangs und Detaillierungsgrades der Umweltprüfung nach § 2 Abs.4 BauGB, die im Umweltbericht dokumentiert und öffentlich ausgelegt wird.


Wir bitten um Zusendung Ihrer Stellungnahme an uns bis zum


21.08.2020.


Gemäß § 3 Abs.2 BauGB (Beteiligung der Öffentlichkeit) liegen die Planentwürfe des Bebauungsplanes und der FNP-Änderung einschließlich Begründung, Umweltbericht, Artenschutzrechtlicher Fachbeitrag und den umweltrelevanten Stellungnahmen der Fachbehörden und Öffentlichkeit zu jedermanns Einsicht öffentlich in der Zeit vom


09.07.2020 – 21.08.2020 einschließlich


in der Stadtverwaltung Herbstein, Markplatz 7, 36358 Herbstein, Zimmer 12 öffentlich aus. Während dieser Auslegungsfrist können von jedermann Stellungnahmen mit Anregungen und Hinweise zur Planung während der Dienststunden oder nach Vereinbarung schriftlich oder zu Protokoll vorgebracht werden.

Es wird gemäß § 3 Abs. 2 Satz 2 BauGB darauf hingewiesen, dass nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben können. Für die Flächennutzungsplanänderung gilt, dass eine Vereinigung im Sinne des § 4 Abs. 3 Satz 1 Nummer 2 des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes in einem Rechtsbehelfsverfahren nach § 7 Abs. 2 des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes gemäß § 7 Abs. 3 Satz 1 des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes mit allen Einwendungen ausgeschlossen ist, die sie im Rahmen der Auslegungsfrist nicht oder nicht rechtzeitig geltend gemacht hat, aber hätte geltend machen können.

Sollte innerhalb dieser Frist keine schriftliche Stellungnahme oder Nachricht von Ihnen eingehen, so gehen wir davon aus, dass Ihre Belange durch die vorgelegte Planung nicht berührt werden.


Gemäß § 4a Abs. 4 BauGB werden die Planunterlagen zusätzlich in das Internet eingestellt und können auf der Homepage der Stadt (www.Herbstein.de) unter der Rubrik Aktuelles & Rückblick / Aktuelle Nachrichten eingesehen und heruntergeladen werden. Das Aufsuchen der Stadtverwaltung und das Einsehen der Unterlagen dort kann somit vermieden werden. Es kann daher auch eine Stellungnahme per Email abgegeben werden.

Die Verfahrensunterlagen können nebenstehend heruntergeladen werden. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit unter Angabe der vollständigen Anschrift Ihre Stellungnahme durch das Betätigen des Buttons "Antwortformular" auch per E-Mail zu übermitteln.