Heringen (Werra): Änderung des Flächennutzungsplanes im Bereich des Bebauungsplanes Nr. 20 "Im Ried" - 2. Änderung



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Ansprechpartner:
Planungsbüro Holger Fischer
Dipl.-Geogr. Mathias Wolf
Konrad-Adenauer-Straße 16
35440 Linden
Tel.: 06403 9537 0
Fax.: 06403 9537 30

Beteiligungsverfahren gem. § 3 (2) i.V.m. § 4 (2) BauGB - Entwurf

Datum von:  07.04.2017
Datum bis:  12.05.2017 einschließlich


Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Heringen hat am 23.03.2017 gemäß § 3 Abs.2 BauGB die Offenlage der Flächennutzungsplanänderung im Bereich des Bebauungsplanes Nr. 20 „Im Ried“ – 2. Änderung im Stadtteil Heringen beschlossen. Gemäß § 4 b BauGB hat die Stadt Heringen das Planungsbüro Fischer beauftragt, das hierzu notwendige Verfahren durchzuführen.


Mit der Aufstellung der FNP-Änderung sollte die bisherige Nutzung (Einzelhandelsbetriebe) überplant und Erweiterungs- und Verlagerungsmöglichkeiten geschaffen werden. Zur Darstellung gelangt eine Sonderbaufläche Zweckbestimmung großflächiger Einzelhandel gemäß § 1 Abs.1 Nr.4 Baunutzungsverordnung. Zusätzlich werden die südlich und südwestlich angrenzenden Flächen als Flächen für Maßnahmen zum Schutz, zur Pflege und zur Entwicklung von Boden, Natur und Landschaft für Kompensationsmaßnahmen und für artenschutzrechtliche Ausgleichsmaßnahmen ausgewiesen.


Die Unterrichtung auf Ebene des Bebauungsplanes nach § 3 Abs. 2 BauGB und § 4 Abs. 2 BauGB erfolgte gemäß den Vorgaben des BauGB und diente auch im Hinblick auf die Ermittlung des erforderlichen Umfangs und Detaillierungsgrad der Umweltprüfung nach § 2 Abs. 4 BauGB, die nun im Umweltbericht dokumentiert und öffentlich ausgelegt wird.


Gemäß § 3 Abs.2 BauGB (Beteiligung der Öffentlichkeit) liegt der Planentwurf der FNP-Änderung einschließlich Begründung, Umweltbericht, Artenschutzrechtlicher Fachbeitrag und den o.g. umweltrelevanten Stellungnahmen der Fachbehörden zu jedermanns Einsicht öffentlich in der Zeit vom


07.04.2017 – 12.05.2017 einschließlich


in der Stadtverwaltung Heringen (Rathaus), Bauamt, Zimmer 1.8, Obere Goethestraße 17, während der Dienststunden der Verwaltung und außerhalb dieser Zeiten nach Vereinbarung, öffentlich aus. Jedermann hat in dieser Auslegungsfrist die Gelegenheit zur Information sowie zur Äußerung von Anregungen und Hinweise schriftlich oder zu Protokoll.


Gemäß § 3 Abs.2 Satz 2 BauGB wird darauf hingewiesen, dass nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über den Bauleitplan unberücksichtigt bleiben können und dass ein Antrag nach § 47 der Verwaltungsgerichtsordnung unzulässig ist, wenn mit ihm Einwendungen geltend gemacht werden, die vom Antragsteller im Rahmen der Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht werden können.


Die Verfahrensunterlagen können nebenstehend heruntergeladen werden. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit unter Angabe der vollständigen Anschrift Ihre Stellungnahme durch das Betätigen des Buttons "Antwortformular" auch per E-Mail zu übermitteln.