Kirchhain: Bebauungsplan Nr. 54 "Bei der Papiermühle"



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Ansprechpartner:
Planungsbüro Holger Fischer

Dipl.-Geogr. M. Wolf

Konrad-Adenauer-Straße 16
35440 Linden

Tel.: 06403 9537 0
Fax.: 06403 9537 30


Beteiligungsverfahren gem. § 3 (2) i.V.m. § 4 (2) BauGB - Entwurf

Datum von:  13.04.2017
Datum bis:  19.05.2017 einschließlich


Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Kirchhain hat in ihrer Sitzung am 20.02.2017 die Offenlage des Bebauungsplanes „Bei der Papiermühle“ für den Bereich des ehemaligen Bauhofes der Fa. Nolte am nordwestlich Rand der Kernstadt sowie für den nördlich anschließenden ehem. landwirtschaftlichen Hof mit angrenzenden Flächen sowie die Änderung des Flächennutzungsplanes für diesen Bereich beschlossen. Gemäß § 4 b BauGB hat die Stadt Kirchhain das Planungsbüro Fischer beauftragt, das hierzu notwendige Verfahren durchzuführen.


Planziel des Bebauungsplanes ist die nachfrageorientierte Ausweisung eines Allgemeinen Wohngebietes im Sinne des § 4 Baunutzungsverordnung (BauNVO) im Anschluss an die Bebauung in der Dahlienstraße, Rosenstraße und der Gerberastraße sowie die Ausweisung eines Mischgebietes zum nördlich angrenzenden lw. Hof.


Die Unterrichtung nach § 4 Abs. 1 BauGB erfolgte gemäß den Vorgaben des BauGB und diente auch im Hinblick auf die Ermittlung des erforderlichen Umfangs und Detaillierungsgrad der Umweltprüfung nach § 2 Abs. 4 BauGB, die nun im Umweltbericht dokumentiert und öffentlich ausgelegt wird.


Gemäß § 3 Abs.2 BauGB (Beteiligung der Öffentlichkeit) liegt der Planentwurf des Bebauungsplanes und der FNP-Änderung einschließlich Begründung, Umweltbericht und den o.g. umweltrelevanten Stellungnahmen und Gutachten zu jedermanns Einsicht öffentlich in der Zeit vom


13.04.2017 – 19.05.2017 einschließlich


in der Stadtverwaltung Kirchhain, Verwaltungsgebäude „Blauer Löwe“, Borngasse 20, Zimmer 25, während der Dienststunden der Verwaltung und außerhalb dieser Zeiten nach Vereinbarung, öffentlich aus. Jedermann hat in dieser Auslegungsfrist die Gelegenheit zur Information sowie zur Äußerung von Anregungen und Hinweise schriftlich oder zu Protokoll. Gemäß § 3 Abs.2 Satz 2 BauGB wird darauf hingewiesen, dass nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über den Bauleitplan unberücksichtigt bleiben können und dass ein Antrag nach § 47 der Verwaltungsgerichtsordnung unzulässig ist, wenn mit ihm Einwendungen geltend gemacht werden, die vom Antragsteller im Rahmen der Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht werden können.


Die Verfahrensunterlagen können nebenstehend heruntergeladen werden. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit unter Angabe der vollständigen Anschrift Ihre Stellungnahme durch das Betätigen des Buttons "Antwortformular" auch per E-Mail zu übermitteln.