Langgöns: Beauungsplan "An der Butzbacher Straße"



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Ansprechpartner:
Planungsbüro Holger Fischer
Dipl.-Geogr. Julian Adler

Konrad-Adenauer-Straße 16
35440 Linden

Tel.: 06403 9537 0
Fax.: 06403 9537 30

Beteiligungsverfahren gem. § 4 (2) BauGB

Datum von:  08.12.2017
Datum bis:  12.01.2018 einschließlich


Die Gemeindevertretung der Gemeinde Langgöns hat in ihrer Sitzung am 26.01.2017 die Aufstellung des Bebauungsplanes „An der Butzbacher Straße“ im zweistufigen Regelverfahren einschließlich Durchführung einer Umweltprüfung sowie die Änderung des Flächennutzungsplanes in diesem Bereich und am 14.09.2017 die Offenlegung des Entwurfs der beiden Bauleitpläne beschlossen. Im Zuge der Bauleitplanung sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Errichtung eines neuen Feuerwehrstützpunktes im Bereich unmittelbar südlich der Butzbacher Straße sowie für die städtebauliche Entwicklung ergänzender gewerblich nutzbarer Baugrundstücke im südlichen Anschluss entlang der Landesstraße L 3129 geschaffen werden. Das Planziel des Bebauungsplanes ist die Festsetzung von Flächen für den Gemeinbedarf mit der Zweckbestimmung Feuerwehr gemäß § 9 Abs. 1 Nr. 5 BauGB und eines eingeschränkten Gewerbegebietes gemäß § 8 BauNVO, innerhalb dessen wesentlich störende Gewerbebetriebe und Anlagen unzulässig sein sollen sowie die Sicherung der verkehrlichen Erschließung. Zum Schutz der umliegenden Bebauung wird das Gewerbegebiet nach der Art der Betriebe und Anlagen und deren besonderen Bedürfnissen und Eigenschaften gegliedert (Emissionskontingentierung). Als Ausgleich für die durch den Bebauungsplan vorbereiteten Eingriffe in Natur und Landschaft werden Ökopunkte aus der vorlaufenden Ersatzmaßnahme „Bornbach“ in der Gemarkung Oberkleen, Flur 9, Flurstück 1/1 teilweise und Flur 10, Flurstück 3/1 teilweise, zugeordnet.


Das Planziel der Flächennutzungsplan-Änderung ist die Darstellung von „Flächen für den Gemeinbedarf“ mit der Zweckbestimmung „Feuerwehr“ gemäß § 5 Abs. 2 Nr. 2a BauGB sowie von „Gewerblichen Bauflächen“ gemäß § 1 Abs. 1 Nr. 3 BauNVO und von ergänzenden „Flächen für Maßnahmen zum Schutz, zur Pflege und zur Entwicklung von Boden, Natur und Landschaft“ gemäß § 5 Abs. 2 Nr. 10 BauGB zulasten von bislang dargestellten „Flächen für die Landwirtschaft“ und den auf Teilflächen des Plangebietes bislang dargestellten „Flächen für Maßnahmen zum Schutz, zur Pflege und zur Entwicklung von Natur und Landschaft“.


Der Entwurf der Flächennutzungsplan-Änderung sowie des Bebauungsplanes einschließlich zugehöriger Begründung und des nach Maßgabe der Anlage 1 zum Baugesetzbuch und den Umweltschutzgütern i.S.d. § 1 Abs. 6 Nr. 7 BauGB gegliederten Umweltberichtes mit integriertem landschaftspflegerischen Planungsbeitrag, ein Artenschutzrechtlicher Fachbeitrag zu den Tierartengruppen Vögel, Fledermäuse und Reptilien, ein Immissionsgutachten mit Betrachtung der zu erwartenden gewerblichen Geräuschentwicklungen und zur Ermittlung der festzusetzenden Emissionskontingente für das Gewerbegebiet sowie die im bisherigen Verfahren eingegangenen umweltrelevanten Stellungnahmen liegen in der Zeit von

Freitag, dem 08.12.2017 bis einschließlich Freitag, dem 12.01.2018


im Rathaus der Gemeinde Langgöns, St.-Ulrich-Ring 13, 35428 Langgöns, Untergeschoss, Bauamt, Zimmer U5, während der allgemeinen Dienststunden der Verwaltung zu jedermanns Einsicht öffentlich aus. Während dieser Zeit können von jedermann Stellungnahmen zu der Planung schriftlich oder zur Niederschrift vorgebracht werden.


Das Planungsbüro Holger Fischer wurde gemäß § 4b BauGB mit der Durchführung des Verfahrens beauftragt.


Es wird darauf hingewiesen, dass nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über den Bauleitplan unberücksichtigt bleiben können.


Gemäß § 3 Abs. 3 BauGB wird zur Flächennutzungsplan-Änderung darauf hingewiesen, dass eine Vereinigung im Sinne des § 4 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes in einem Rechtsbehelfsverfahren nach § 7 Abs. 2 des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes gemäß § 7 Abs. 3 Satz 1 des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes mit allen Einwendungen ausgeschlossen ist, die sie im Rahmen der Auslegungsfrist nicht oder nicht rechtzeitig geltend gemacht hat, aber hätte geltend machen können.


Wir bitten Sie als Behörde oder Träger öffentlicher Belange um Zusendung Ihrer Stellungnahme an uns bis


Freitag, den 12.01.2018.


Sofern Sie im Rahmen der Beteiligung gemäß § 4 Abs. 1 BauGB Anregungen und Hinweise vorgebracht haben, erhalten Sie in der Anlage das Abwägungsergebnis.

Die Verfahrensunterlagen können nebenstehend heruntergeladen werden. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit unter Angabe der vollständigen Anschrift Ihre Stellungnahme durch das Betätigen des Buttons "Antwortformular" auch per E-Mail zu übermitteln.