Reiskirchen: Änderung des Flächennutzungsplanes im Bereich des Bebauungsplanes "Alte Straße"



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Ansprechpartner:
Planungsbüro Fischer
Dipl.-Geogr. Mathias Wolf
Im Nordpark 1
35435 Wettenberg

Tel.: 0641 98 441 22


Beteiligungsverfahren gem. § 3 (1) i.V.m. § 4 (1) BauGB - Vorentwurf

Datum von:  10.01.2020
Datum bis:  10.02.2020 einschließlich


Die Gemeindevertretung der Gemeinde Reiskirchen hat am 26.06.2019 und ergänzend am 18.12.2019 gemäß § 2 Abs.1 BauGB die Aufstellung des Bebauungsplanes „Alte Straße“ im Ortsteil Lindenstruth sowie die Änderung des Flächennutzungsplanes in diesem Bereich beschlossen. Die Gemeinde Reiskirchen hat gemäß § 4b BauGB das Planungsbüro Fischer aus 35435 Wettenberg mit der Durchführung des Bauleitplanverfahrens beauftragt.

Planziel des Bebauungsplanes ist zum einen die Schaffung von Bauplanungsrecht zur Erweiterung des bestehenden Wohngebietes Silcherstraße / Mozartstraße durch die Ausweisung eines Allgemeinen Wohngebietes i.S.d. § 4 BauNVO, um dem Bedarf und der Nachfrage nach Wohnbaugrundstücken gerecht zu werden. Zum anderen gelangt im nördlichen Planbereich nicht mehr - wie im ursprünglichen Aufstellungsbeschluss vom 26.06.2019 vorgesehen - ein Mischgebiet i.S.d. § 6 BauNVO, sondern ein Sonstiges Sondergebiet mit der Zweckbestimmung Forschung, Entwicklung und Weiterbildung i.S.d. § 11 Abs.2 BauNVO zur Ausweisung. Hier soll Bauplanungsrecht für die folgenden zulässigen Nutzungen: Bürogebäude, Einrichtungen für Forschung und Entwicklung sowie Schulung und Fortbildung, Dienstleistungseinrichtungen, Kundenserviceeinrichtungen, Sozialgebäude sowie deren Nebenanlagen und Stellplätze mit ihren Zu- und Umfahrten für die nördlich angrenzende Firma geschaffen werden. Das zur Ausweisung kommende Sonstige Sondergebiet kann über das bestehende Betriebsgelände erschlossen werden, sodass der entstehende Verkehr für das Sondergebiet nicht die bestehenden und geplanten Erschließungsstraßen (u.a. verkehrsberuhigte Bereiche) im vorliegenden südlichen Planbereich (Wohngebiet) und die bestehenden Ortslage Lindenstruth zusätzlich belastet. Die verkehrliche Erschließung für das Allgemeine Wohngebiet erfolgt in Form einer doppelten Ringerschließung ausgehend von der Beethovenstraße und der Mozartstraße mit einer vorgesehenen Verbindung in den Außenbereich. Im südlichen Planbereich werden zudem eine Fläche für den Gemeinbedarf mit der Zweckbestimmung Kindertagesstätte und Flächen für die Ver- und Entsorgung mit der Zweckbestimmung Regenrückhaltung ausgewiesen. Der Bebauungsplan ist nur zum Teil aus dem wirksamen Flächennutzungsplan entwickelt, sodass im Parallelverfahren gemäß § 8 Abs.3 BauGB eine FNP-Änderung erfolgt.


Wir bitten um Zusendung Ihrer Stellungnahme an uns bis zum


10.02.2020.


In Ausführung des § 3 Abs.1 BauGB (frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit) liegen die Planvorentwürfe des Bebauungsplanes und der FNP-Änderung (Plankarte, Begründung und Umweltbericht) sowie die Schalltechnische Untersuchung zu jedermanns Einsicht öffentlich in der Zeit vom


10.01.2020 – 10.02.2020 einschließlich


in der Gemeindeverwaltung Reiskirchen, Schulstraße 17, 35447 Reiskirchen, Fachbereich I, Fachdienst Tiefbau, Bau, Umwelt, Energien, Zimmer 3, während der Dienststunden der Verwaltung sowie nach Vereinbarung öffentlich aus. Jedermann hat in dieser Auslegungsfrist die Gelegenheit zur Information sowie zur Äußerung von Anregungen und Bedenken schriftlich oder zu Protokoll.

Für die Flächennutzungsplanänderung gilt, dass eine Vereinigung im Sinne des § 4 Abs. 3 Satz 1 Nummer 2 des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes in einem Rechtsbehelfsverfahren nach § 7 Abs. 2 des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes gemäß § 7 Abs. 3 Satz 1 des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes mit allen Einwendungen ausgeschlossen ist, die sie im Rahmen der Auslegungsfrist nicht oder nicht rechtzeitig geltend gemacht hat, aber hätte geltend machen können.

Sollte innerhalb dieser Frist keine schriftliche Stellungnahme oder Nachricht von Ihnen eingehen, so gehen wir davon aus, dass Ihre Belange durch die vorgelegte Planung nicht berührt werden.



Die Verfahrensunterlagen können nebenstehend heruntergeladen werden. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit unter Angabe der vollständigen Anschrift Ihre Stellungnahme durch das Betätigen des Buttons "Antwortformular" auch per E-Mail zu übermitteln.