Solms: Bebauungsplan Nr. 17 und Vorhabenbezogener Bebauungsplan "Berghäuser Straße" - 2. Änderung und Erweiterung



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Ansprechpartner:
Planungsbüro Holger Fischer
F. Licher M.Sc. Geogr.
Konrad-Adenauer-Straße 16
35440 Linden
Tel.: 06403 9537 0
Fax.: 06403 9537 30

Beteiligungsverfahren gem. § 3 (1) i.V.m. § 4 (1) BauGB - Vorentwurf

Datum von:  10.07.2019
Datum bis:  12.08.2019 einschließlich


Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Solms hat in Ergänzung des Beschlusses vom 22.07.2014, am 09.04.2019 gemäß § 2 Abs.1 BauGB die Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 17 „Berghäuser Straße“ – 2.Änderung und Erweiterung (einschließlich externer Ausgleichsflächen) im Stadtteil Niederbiel sowie die Änderung des Flächennutzungsplanes in diesem Bereich beschlossen. Teilflächen werden als Vorhabenbezogener Bebauungsplan entwickelt (Flurstück 90/4). Die Stadt Solms hat gemäß § 4b BauGB das Planungsbüro Holger Fischer aus 35440 Linden mit der Durchführung des Bauleitplanverfahrens beauftragt.


Ziel der Aufstellung des Bebauungsplanes ist die Erweiterung des eingeschränkten Gewerbegebietes und des Mischgebietes im Sinne der §§ 8 und 6 BauNVO im nordöstlichen Anschluss an die bestehende Ortslage Niederbiel, um die bauplanungsrechtliche Grundlage für die Erweiterung der Firma Ließfeld zu schaffen. Die Abgrenzung und Ausweisung des Gebietes basiert in Abhängigkeit der vorhandenen und geplanten Betriebsstruktur i.V.m. den speziellen topographischen Örtlichkeiten. Auf der unteren Geländeebene (zum östlich angrenzenden Feldweg) sind nur Lagerflächen, ein Regenrückhaltebecken und Ausgleichsflächen zulässig. Das geplante eingeschränkte Gewerbegebiet auf der Parzelle 90/4 wird über einen Vorhabenbezogenen Bebauungsplan entwickelt und die Nutzung im Durchführungsvertrag zwischen dem Vorhabenträger und der Stadt genau festgelegt. Die Belange von Natur und Landschaft sind gemäß § 1a BauGB im Rahmen der Bauleitplanung zu behandeln, eine Umweltprüfung ist durchzuführen. Aufgrund der Erforderlichkeit der Inanspruchnahme von bisher ausgewiesenen Ausgleichsflächen werden zusätzliche externe Flächen zur Ausweisung gelangen (siehe oben). Die Planziele und städtebaulichen Rahmenbedingungen gelten analog für die Änderung des Flächennutzungsplanes. 


Die Unterrichtung nach § 4 Abs. 1 BauGB erfolgt gemäß den Vorgaben des BauGB und dient auch im Hinblick auf die Ermittlung des erforderlichen Umfangs und Detaillierungsgrad der Umweltprüfung nach § 2 Abs. 4 BauGB, die dann im Umweltbericht dokumentiert und öffentlich ausgelegt wird.


Wir bitten um Zusendung Ihrer Stellungnahme an uns bis zum


12.08.2019.


Sollte innerhalb dieser Frist keine schriftliche Stellungnahme oder Nachricht von Ihnen eingehen, so gehen wir davon aus, dass Ihre Belange durch die vorgelegte Planung nicht berührt werden.

Die Verfahrensunterlagen können nebenstehend heruntergeladen werden. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit unter Angabe der vollständigen Anschrift Ihre Stellungnahme durch das Betätigen des Buttons "Antwortformular" auch per E-Mail zu übermitteln.