Wetzlar: Bebauungsplan Nr. 228 "Sophienstraße, Bannstraße, Dalbergstraße und Eduard-Kaiser-Straße" 2. Änderung



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Ansprechpartner:
Planungsbüro Holger Fischer
Dipl.-Geogr. Julian Adler

Konrad-Adenauer-Straße 16
35440 Linden

Tel.: 06403 9537 0
Fax.: 06403 9537 30

Beteiligungsverfahren gem. § 13a - Beschleunigtes Verfahren

Datum von:  25.09.2017
Datum bis:  27.10.2017 einschließlich


Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Wetzlar hat in der Sitzung am 31.08.2017 die Einleitung der 2. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 228 „Sophienstraße, Bannstraße, Dalbergstraße und Eduard-Kaiser-Straße“ im beschleunigten Verfahren gemäß § 13a BauGB ohne Durchführung einer Umweltprüfung beschlossen.


Mit der 1. Änderung des Bebauungsplanes von 2016 wurde der Gebäude- und Nutzungsbestand durch entsprechende Anpassung und Ergänzung der Festsetzungen des Bebauungsplanes von 1970 abgebildet und es wurden die Voraussetzungen für eine aus städtebaulicher und denkmalschutzrechtlicher Sicht verträgliche bauliche Nachverdichtung durch ein Büro- und Verwaltungsgebäude geschaffen. Zwischenzeitlich wurden jedoch für den baulich bereits im Umbruch befindlichen Teilbereich des Kerngebietes seitens des Vorhabenträgers die Planungen angepasst, für die im Zuge der 2. Änderung nunmehr die bauplanungsrechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden sollen. Die 2. Änderung des Bebauungsplanes umfasst ausschließlich die Anpassung der Festsetzungen zur maximal zulässigen Höhe baulicher Anlagen sowie der Zahl der Vollgeschosse im Kerngebiet Nr. 3 in Verbindung mit der Aufnahme einer weiteren Baugrenze, um somit die bauplanungsrechtlichen Voraussetzungen für die Errichtung eines zusätzlichen obersten Geschosses in diesem Bereich zu schaffen. Darüber hinaus werden die Abgrenzung der Flächen für Stellplätze mit ihren Zufahrten im Kerngebiet Nr. 3 an die aktuelle Planung angepasst und die Flächen für die vormals geplante Tiefgarage einschließlich der Planzeichen für die jeweiligen Ein- und Ausfahrtsbereiche sowie die Umgrenzung von Flächen für die Erhaltung von Bäumen, Sträuchern und sonstigen Bepflanzungen im Kerngebiet Nr. 3 aus der Planzeichnung genommen.


Der räumliche Geltungsbereich der 2. Änderung des Bebauungsplanes entspricht dem Geltungsbereich der 1. Änderung und umfasst in der Gemarkung Wetzlar, Flur 45, die Flurstücke 134, 136/2, 136/3, 137/1, 152/1, 152/2, 156/1, 161/1, 162/1, 166/1, 166/2, 166/4, 183/3.


Das Planungsbüro Holger Fischer wurde gemäß § 4b BauGB mit der Durchführung des Verfahrens beauftragt.



Die Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3 Abs. 2 BauGB i.V.m. § 13a Abs. 2 Nr. 1 und § 13 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 BauGB findet in der Zeit von


Montag, 25.09.2017 bis einschließlich Freitag, 27.10.2017


während der Dienststunden montags, dienstags, donnerstags und freitags von 7:30 Uhr bis 18:00 Uhr und mittwochs von 7:30 Uhr bis 12:30 Uhr im Stadtbüro des Neuen Rathauses, Ernst-Leitz-Straße 30, statt. Es besteht dort die Gelegenheit, sich über die Ziele und Zwecke sowie die wesentlichen Auswirkungen der Planung zu unterrichten und zur Planung äußern. Während dieser Zeit können Stellungnahmen zu der Planung schriftlich oder zur Niederschrift vorgebracht werden. Auskünfte zur Planung erteilt das Amt für Stadtentwicklung, um Terminvereinbarung wird gebeten.


Es wird darauf hingewiesen, dass der Bebauungsplan im beschleunigten Verfahren nach § 13a BauGB ohne Durchführung einer Umweltprüfung aufgestellt wird. Im beschleunigten Verfahren gelten nach § 13a Abs. 2 Nr. 1 BauGB die Vorschriften des vereinfachten Verfahrens nach § 13 Abs. 2 und 3 Satz 1 BauGB entsprechend. Im vereinfachten Verfahren wird von der Umweltprüfung nach § 2 Abs. 4 BauGB, von der Erstellung eines Umweltberichts nach § 2a BauGB, von der Angabe nach § 3 Abs. 2 Satz 2 BauGB, welche Arten umweltbezogener Informationen verfügbar sind sowie von der Durchführung eines Monitorings nach 4c BauGB abgesehen.


Des Weiteren wird darauf hingewiesen, dass nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über den Bauleitplan gemäß § 4a Abs. 6 BauGB unberücksichtigt bleiben können.


Wir bitten Sie als Behörde oder Träger öffentlicher Belange um Zusendung Ihrer Stellungnahme an uns bis


Freitag, 27.10.2017.

Die Verfahrensunterlagen können nebenstehend heruntergeladen werden. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit unter Angabe der vollständigen Anschrift Ihre Stellungnahme durch das Betätigen des Buttons "Antwortformular" auch per E-Mail zu übermitteln.